Geld & Arbeit
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- Die Kopfrechenregel, die jede Verdopplung verrät.
Teile 72 durch den jährlichen Zinssatz in Prozent und du bekommst ungefähr die Jahre bis zur Verdopplung. Bei 6 % …
- Wie du in 20 Minuten deine vergessenen Abos findest.
Lade die Kontoumsätze der letzten drei Monate herunter und filtere nach wiederkehrenden Beträgen mit gleichem …
- Warum der durchgestrichene Preis dich zum Kauf bringt.
Der Ankereffekt bedeutet, dass die erste Zahl, die du siehst, dein Urteil verzerrt. Ein Pullover für 49 € wirkt teuer. …
- Steigen die Zinsen, verlieren alte Anleihen an Wert.
Eine Anleihe ist ein Kredit an einen Staat oder ein Unternehmen mit festem Zinsschein. Hältst du eine Anleihe mit 2 % …
- Wie eine Kreditrate funktioniert, die sich nie ändert.
Beim Annuitätendarlehen zahlst du jeden Monat dieselbe Rate, aber ihre Zusammensetzung wandert. Bei 200.000 € zu 4 % …
- Wie ein Gerücht eine gesunde Bank töten kann.
Weil Banken nur einen Bruchteil der Einlagen als Bargeld halten, kann eine Bank zahlungsunfähig werden, wenn viele …
- Ein Budget in drei Zahlen, das du dir merken kannst.
Teile dein Nettoeinkommen in drei Töpfe: 50 % für Notwendiges wie Miete, Lebensmittel und Versicherungen, 30 % für …
- Später zahlen ist ein Kredit, auch ohne das Wort.
Buy now, pay later teilt einen Kauf in kleine Raten und wirkt wie eine Zahlungsart, nicht wie ein Darlehen. Genau das …
- Die mittlere Option ist nur da, damit du die große kaufst.
Beim Decoy-Effekt schiebt ein Händler eine absichtlich unattraktive Option dazwischen. Kleiner Kaffee 3 €, großer 4,50 …
- Der teuerste Kredit ist der, den du nie beantragt hast.
Der Dispositionskredit ist ein eingeräumter Überziehungsrahmen auf dem Girokonto. Du musst nichts unterschreiben, das …
- Das einzige kostenlose Mittagessen an der Börse.
Diversifikation heißt, Geld auf viele Anlagen zu verteilen, die nicht gleichzeitig fallen. Geht eine Firma pleite …
- Nach minus 50 % brauchst du plus 100 %.
Verluste und Gewinne sind nicht symmetrisch. Fällt eine Anlage von 100 € auf 50 €, ist das ein Minus von 50 %. Um …
- Derselbe Flug kostet morgen früh etwas anderes.
Bei dynamischer Preisgestaltung passt ein Algorithmus Preise laufend an Nachfrage, Uhrzeit, Restbestand und Konkurrenz …
- Die eine Zahl, die jeden Kredit vergleichbar macht.
Der Sollzins nennt nur den reinen Zinssatz. Der effektive Jahreszins rechnet Bearbeitungsgebühren, Zahlungsrhythmus und …
- Was mit deinem Geld passiert, wenn deine Bank pleitegeht.
In der gesamten EU sind Einlagen bis 100.000 € pro Person und pro Bank gesetzlich geschützt. Geht die Bank insolvent …
- Mit 25 € an über 1.000 Firmen gleichzeitig beteiligt.
Ein ETF ist ein börsengehandelter Fonds, der einen Index nachbildet, statt Aktien auszuwählen. Mit einem Anteil an …
- Warum die EZB Inflation will, nur nicht zu viel.
Die Europäische Zentralbank strebt mittelfristig 2 % Inflation an, nicht 0 %. Ein kleiner Puffer verhindert, dass …
- Wie 1,3 % Gebühr 22.000 € verschlingen.
Die Gesamtkostenquote (TER) gibt an, wie viel ein Fonds jährlich vom Vermögen einbehält. Klingt nach Kleinkram, wirkt …
- Warum du heute 100 € nimmst, aber in einem Jahr 110 € willst.
Frage 1: 100 € heute oder 110 € in einer Woche? Die meisten nehmen die 100 €. Frage 2: 100 € in 52 Wochen oder 110 € in …
- Banken verleihen nicht dein Sparguthaben. Sie erschaffen neues Geld.
Wenn eine Bank dir 10.000 € Kredit gibt, holt sie das Geld nicht aus dem Tresor. Sie schreibt dir 10.000 € auf dem …
- Warum das dritte Stück Pizza weniger wert ist als das erste.
Der Grenznutzen ist der Zusatznutzen der nächsten Einheit eines Gutes, und er sinkt fast immer. Das erste Glas Wasser …
- Die kleine Zahl am Regal, die alle Preistricks entlarvt.
In der EU muss der Handel neben dem Verkaufspreis den Grundpreis angeben, also den Preis pro Kilogramm, Liter oder …
- Wie die IBAN einen Zahlendreher erkennt, bevor Geld fliegt.
Die Stellen drei und vier einer IBAN sind Prüfziffern. Zur Prüfung wird die IBAN umgestellt, Buchstaben werden zu …
- 2 % Inflation: In 35 Jahren ist dein Geld halb so viel wert.
Inflation bedeutet, dass ein Warenkorb jedes Jahr mehr kostet. Schon bei moderaten 2 % pro Jahr verliert ein …
- Mit Karte zahlst du mehr. Für dasselbe Ding.
In einem Experiment der Ökonomen Prelec und Simester boten Teilnehmer für begehrte Sporttickets bis zu doppelt so viel …
- 10.000 € unter dem Kopfkissen sind in 20 Jahren 6.730 € wert.
Kaufkraft ist die Menge an Waren, die du für einen Geldbetrag bekommst. Bei 2 % Inflation pro Jahr steigen die Preise …
- Wie eine Auskunftei entscheidet, ob du kreditwürdig bist.
Auskunfteien sammeln Daten über Konten, Kredite, Verträge und Zahlungsstörungen und verdichten sie zu einer …
- Die Kreditkarten-Option, die dich Hunderte Euro kostet.
Bei einer echten Kreditkarte sammelt die Bank deine Ausgaben und bucht sie einmal im Monat ab. Zahlst du dann den …
- Wie du eine falsche Abbuchung mit einem Klick zurückholst.
Bei einer SEPA-Lastschrift zieht der Empfänger Geld von deinem Konto, weil du ihm ein Mandat erteilt hast. Dafür darfst …
- Wie ein Beschluss in Frankfurt deine Kreditrate verändert.
Der Leitzins ist der Satz, zu dem Banken sich bei der EZB Geld leihen oder es dort parken. Steigt er, wird Geld für …
- Warum eine Gehaltserhöhung dich oft nicht reicher macht.
Lifestyle-Inflation ist der Effekt, dass Ausgaben mit dem Einkommen wachsen: größere Wohnung, besseres Auto, teurere …
- Warum der Supermarkt Butter fast ohne Gewinn verkauft.
Ein Lockvogelangebot ist ein Produkt, das der Händler bewusst fast ohne Marge anbietet. Butter, Cola oder Windeln zum …
- Warum sich eine Steuerrückzahlung anders anfühlt als Gehalt.
Mentale Buchführung heißt, dass du Geld gedanklich in Töpfe sortierst, obwohl jeder Euro gleich viel wert ist. Eine …
- Deine Bank muss nur 1 % deiner Einlagen wirklich vorhalten.
Banken im Euroraum müssen einen Bruchteil der Kundeneinlagen als Mindestreserve bei der Zentralbank halten. Seit 2012 …
- 3 % mehr Gehalt kann eine Gehaltskürzung sein.
Der Nominallohn ist die Zahl auf dem Gehaltszettel, der Reallohn ist, was du dir davon kaufen kannst. Bekommst du 3 % …
- Wie du einen Notgroschen aufbaust, bevor du investierst.
Rechne deine festen Monatsausgaben zusammen: Miete, Essen, Versicherungen, Fahrtkosten. Multipliziere die Summe mit …
- Der wahre Preis jeder Sache ist das, was du dafür aufgibst.
Opportunitätskosten sind der Wert der besten Alternative, die du nicht wählst. Ein Auto für 20.000 € kostet auch das …
- Warum fast nichts 10 € kostet, aber alles 9,99 €.
Beim Lesen von links nach rechts verankert sich die erste Ziffer am stärksten. 9,99 € wird vom Gehirn eher als …
- 3 % Zinsen können ein Verlust sein.
Der Nominalzins ist die Zahl, die die Bank bewirbt. Der Realzins ist Nominalzins minus Inflation, und nur er sagt, ob …
- Die teuren Produkte stehen genau dort, wo du hinschaust.
Supermärkte planen jedes Regal mit sogenannten Planogrammen. Auf Augenhöhe, etwa 120 bis 160 cm, stehen die Produkte …
- Warum 8 % sicher immer eine Lüge ist.
Rendite ist die Bezahlung dafür, dass du Risiko trägst. Sichere Anlagen wie Tagesgeld bringen wenig, weil niemand dich …
- Zwei Wege aus den Schulden, einer rechnet, einer motiviert.
Liste alle Schulden mit Restbetrag und Zinssatz auf. Zahle überall die Mindestrate. Alles Übrige geht bei der …
- Die Packung kostet gleich viel, nur ist weniger drin.
Shrinkflation ist eine versteckte Preiserhöhung: Statt den Preis anzuheben, verkleinert der Hersteller den Inhalt. Aus …
- Wie ein Sparplan Kursschwankungen für dich arbeiten lässt.
Bei einem Sparplan investierst du monatlich denselben Betrag, etwa 100 €. Steht der Anteil bei 50 €, bekommst du 2 …
- Wer mit 25 startet, schlägt den, der ab 35 doppelt spart.
Zeit schlägt Betrag. Wer ab 25 monatlich 100 € zu 6 % anlegt, hat mit 65 rund 200.000 €. Wer erst ab 35 startet und 200 …
- Rechne Preise in Lebensstunden um, nicht in Euro.
Das Denkwerkzeug stammt aus dem Bestseller „Your Money or Your Life“: Teile dein Nettoeinkommen durch alle Stunden, die …
- 1 % mehr Tilgung spart 13 Jahre Kredit.
Die anfängliche Tilgung entscheidet über die Laufzeit stärker, als es klingt. Bei 4 % Zins dauert ein Darlehen mit 1 % …
- Warum 10.000 € nach 30 Jahren nicht 25.000 € sind.
Beim Zinseszins bekommst du Zinsen auch auf schon gutgeschriebene Zinsen. 10.000 € zu 5 % bringen ohne Zinseszins nach …
- Wie du im Job wirklich lernst: fast nie im Seminar.
Das 70-20-10-Modell geht auf eine Befragung von knapp 200 Führungskräften am Center for Creative Leadership zurück …
- Warum jede Firma dich plötzlich abonnieren will.
Ein Einmalverkauf bringt einmal Geld, ein Abo jeden Monat, ohne neue Kaufentscheidung. Investoren lieben das, weil …
- Eine Stunde Arbeit pro Woche, und du giltst nicht mehr als erwerbslos.
Nach der Definition der Internationalen Arbeitsorganisation, die auch Eurostat nutzt, gilt als erwerbstätig, wer in der …
- Wie ein Programm deinen Lebenslauf liest, bevor ein Mensch es tut.
Größere Firmen lassen Bewerbungen zuerst durch ein Bewerbermanagementsystem laufen. Es zerlegt deinen Lebenslauf in …
- Wie man eine ganze Volkswirtschaft in eine Formel packt.
Die Verwendungsrechnung addiert vier Posten: privater Konsum, Investitionen der Firmen, Staatsausgaben und den …
- Kochst du für deine Familie, sinkt das BIP. Fast.
Das Bruttoinlandsprodukt zählt nur, was gegen Geld produziert wird. Kochst du selbst, pflegst du deine Eltern oder …
- Warum die Welt in Dollar rechnet: ein Hotel in New Hampshire, 1944.
Im Juli 1944 einigten sich 44 Staaten in Bretton Woods auf ein Währungssystem: Der Dollar war an Gold gebunden, 35 …
- Neues Geld kommt bei manchen zuerst an. Das kostet dich.
Richard Cantillon beschrieb im 18. Jahrhundert: Wird neues Geld geschaffen, erreicht es zuerst Banken, Staat und …
- Eine Stahlkiste hat die Weltwirtschaft mehr verändert als das Internet.
1956 ließ der Spediteur Malcom McLean 58 Container auf ein umgebautes Tankschiff verladen. Vorher schleppten …
- Creator Economy: Millionen posten, eine Handvoll verdient.
Die Einnahmen von Content Creators folgen einer extremen Schiefverteilung: Eine winzige Spitze verdient Millionen, die …
- Sinkende Preise klingen super. Ökonomen fürchten sie mehr als Inflation.
Wenn alles morgen billiger ist, wartest du mit dem Kauf. Firmen verkaufen weniger, senken Preise, streichen Stellen …
- Der Euro war drei Jahre alt, bevor jemand ihn anfassen konnte.
Am 1. Januar 1999 wurde der Euro in elf Ländern als Buchgeld eingeführt: Konten, Überweisungen und Börsenkurse liefen …
- 1,95583 und 166,386: zwei Zahlen, die eine Generation auswendig kann.
Die Umrechnungskurse zum Euro wurden am 31. Dezember 1998 unwiderruflich festgelegt: 1 Euro = 1,95583 D-Mark und …
- Der billigste Preis ist oft nur der, den jemand anderes zahlt.
Externe Effekte sind Kosten oder Nutzen, die bei Unbeteiligten landen. Eine Fabrik spart Filter, die Anwohner bekommen …
- Freemium: Wenige Zahlende finanzieren Millionen Gratisnutzer.
Beim Freemium-Modell ist die Basisversion kostenlos, Extras kosten. Nur ein kleiner Prozentsatz der Nutzer zahlt je, in …
- Wie du beim Gehalt die erste Zahl für dich nutzt.
Die erste genannte Zahl verankert die gesamte Verhandlung; wer sie setzt, hat meist den Vorteil. Recherchiere vorher …
- 1923 kostete ein Brot Milliarden. Am Nachmittag mehr als morgens.
Im November 1923 kostete ein US-Dollar 4,2 Billionen Mark. Löhne wurden täglich ausgezahlt, weil das Geld bis zum Abend …
- Wie Statistiker aus tausenden Preisen eine einzige Inflationszahl machen.
Statistikämter erfassen monatlich die Preise hunderter Waren und Dienstleistungen, von Brot bis Friseur. Jedes Produkt …
- Inflation hat zwei Motoren, und sie brauchen verschiedene Bremsen.
Nachfrageinflation entsteht, wenn zu viel Geld zu wenigen Waren hinterherjagt, etwa nach Konjunkturpaketen. …
- Warum eine Autofabrik ohne Lagerhalle gebaut wird.
Toyota perfektionierte ab den 1950ern Just-in-time: Teile kommen erst Stunden vor dem Einbau an. Lager kosten Fläche …
- Warum 1.000 € in Lissabon mehr sind als in Zürich.
Vergleicht man Einkommen zwischen Ländern nur per Wechselkurs, verzerrt das Bild: Ein Haarschnitt kostet in Sofia ein …
- Handel lohnt sich sogar, wenn du in allem besser bist.
David Ricardo zeigte 1817: Selbst wenn Portugal Wein und Tuch billiger herstellt als England, profitieren beide, wenn …
- Die App kostet nichts. Dein Feierabend schon.
Kostenlose Apps verkaufen nicht an dich, sondern verkaufen dich: Deine Aufmerksamkeit wird in Werbeplätzen an Firmen …
- Wie du verhandelst, wenn du nichts zu verlieren hast: mit einer BATNA.
BATNA steht für die beste Alternative, falls die Verhandlung scheitert. Wer ein zweites Jobangebot in der Tasche hat …
- Wer versichert ist, fährt riskanter. Auch Banken.
Moral Hazard beschreibt, dass Menschen mehr Risiko eingehen, wenn jemand anderes den Schaden trägt. Mit Vollkasko …
- Ein Telefon ist wertlos. Zwei sind eine Verbindung. Milliarden sind ein Monopol.
Bei Netzwerkeffekten wird ein Produkt wertvoller, je mehr Menschen es nutzen. Messenger, soziale Netzwerke und …
- Seit einem Sonntagabend 1971 ist Geld durch nichts mehr gedeckt.
Am 15. August 1971 verkündete US-Präsident Nixon im Fernsehen, dass Dollar nicht mehr in Gold getauscht werden. Die USA …
- Ein Prozent mehr Nachfrage im Laden wird zur Krise in der Fabrik.
Bestellt ein Händler etwas mehr, legt der Großhändler einen Sicherheitspuffer drauf, der Hersteller ebenfalls, der …
- Wie ein Preis entsteht, ohne dass jemand ihn festlegt.
Ist ein Preis zu hoch, bleiben Waren liegen und Anbieter senken ihn. Ist er zu niedrig, sind Regale leer und Käufer …
- Ein Preis ist eine Nachricht, die niemand geschrieben hat.
Friedrich Hayek beschrieb 1945, warum Preise mehr sind als Zahlen: Steigt der Zinnpreis, wissen tausende Firmen …
- Warum Benzin teurer wird, ohne dass jemand weniger tankt.
Preiselastizität misst, wie stark die Nachfrage auf Preisänderungen reagiert. Bei Benzin, Insulin oder Salz kaufen …
- Dein Makler will verkaufen. Nicht unbedingt zum besten Preis.
Das Prinzipal-Agent-Problem entsteht, wenn du jemanden für dich handeln lässt, der eigene Interessen und mehr Wissen …
- Länder mit kurzen Arbeitswochen sind oft die produktivsten.
Arbeitsproduktivität ist Wirtschaftsleistung pro Arbeitsstunde, nicht pro Person. Wer viele Stunden schuftet, erzeugt …
- Was Zentralbanken tun, wenn der Zins schon bei null steht.
Bei quantitativer Lockerung kauft die Zentralbank in großem Stil Staats- und Unternehmensanleihen von Banken und …
- Der Drucker ist billig. Die Tinte kostet mehr als Champagner.
Beim Rasierer-und-Klingen-Modell wird das Grundgerät günstig oder unter Kosten verkauft, das Geld kommt über …
- Trau keinem Rat von jemandem, der bei Irrtum nichts verliert.
Skin in the Game heißt: Wer entscheidet, trägt selbst die Folgen. Der babylonische Codex Hammurapi ließ Baumeister …
- Wie du im Vorstellungsgespräch jede Frage in vier Sätzen beantwortest.
Fragen wie „Erzählen Sie von einem Konflikt“ beantwortest du mit STAR: Situation (ein Satz Kontext), Task (deine …
- Isaac Newton verlor ein Vermögen. Nicht an Physik, an Aktien.
1720 stieg die Aktie der South Sea Company in London innerhalb von Monaten um das Achtfache, getragen von Gerüchten …
- Warum jeder vernünftig handelt und trotzdem alle verlieren.
Eine Weide, die allen gehört: Jeder Bauer profitiert voll von einer zusätzlichen Kuh, den Schaden durch Überweidung …
- 1637 kostete eine Blumenzwiebel mehr als zehn Jahreslöhne eines Handwerkers.
In den Niederlanden wurden seltene Tulpenzwiebeln 1636/37 zu Spekulationsobjekten. Einzelne Zwiebeln wechselten für …
- Wie du als Selbstständiger nicht am Jahresende pleite bist.
Was auf deinem Konto landet, gehört dir nicht. Die Umsatzsteuer reichst du nur durch; nach Abzug der Betriebskosten …
- Du bleibst nicht, weil es gut ist. Du bleibst, weil Wechseln wehtut.
Wechselkosten sind alles, was dich einen Anbieterwechsel kostet: Fotos neu hochladen, Kontakte übertragen, Bedienung …
- Warum kein Kanzler und kein Präsident der EZB Befehle geben darf.
Regierungen haben kurz vor Wahlen einen Anreiz, die Wirtschaft mit billigem Geld anzuheizen und die Inflationsrechnung …
- Warum Kartenzahlung dich nichts kostet, den Händler aber schon.
Plattformen bedienen zwei Gruppen, die einander brauchen: Käufer und Händler, Fahrgäste und Fahrer, Leser und …
- 14 Jahre Preisabsprache, 2,93 Milliarden Euro Strafe, einer zahlte nichts.
2016 verhängte die EU-Kommission 2,93 Milliarden Euro Bußgeld: MAN, Daimler, Iveco, Volvo/Renault und DAF hatten 14 …
- Wie eine Kartenzahlung in einer Sekunde um die halbe Welt reist.
Beim Tippen der PIN startet ein Staffellauf: Das Terminal schickt Betrag und Kartendaten an den Dienstleister des …
- Dein Gehalt wird selten gekürzt. Es wird lieber eingefroren.
Geht es einem Betrieb schlechter, senkt er selten die Löhne. In Lohndaten aus 16 Ländern fanden Forscher eine …
- „70 % der Lottogewinner gehen pleite“ hat keine Quelle. Die Wahrheit überrascht.
Die Zahl 70 % kursiert seit Jahren; die angeblich zitierte US-Stiftung erklärte 2018, sie habe das nie erforscht. Die …
- Burberry verbrannte Ware für 28,6 Millionen Pfund, statt sie zu rabattieren.
Im Geschäftsjahr 2017/18 vernichtete Burberry unverkaufte Kleidung und Parfüm für 28,6 Millionen Pfund. Die Logik: Bei …
- Dein Depot verändert sein Risiko von allein, ohne dass du etwas tust.
Angenommen, du hast dich für 60 % Aktien und 40 % Anleihen entschieden. Aktien steigen ein Jahr lang um 25 %, Anleihen …
- Warum eine Überweisung Tage braucht, obwohl sie in 10 Sekunden ginge.
Eine normale SEPA-Überweisung muss laut EU-Recht spätestens am nächsten Geschäftstag beim Empfänger sein. Dass sie …
- Warum das millionste Stück fast nichts kostet und das erste ein Vermögen.
Eine Chipfabrik kostet mehrere Milliarden Euro, ob sie tausend oder eine Milliarde Chips produziert. Skaleneffekt: Die …
- Der Streichpreis muss der niedrigste der letzten 30 Tage sein.
Seit dem 28. Mai 2022 verlangt § 11 der Preisangabenverordnung: Wer mit einer Preisermäßigung wirbt, muss den …
- Niemand muss mehr als 50 Münzen auf einmal annehmen.
Euro-Münzen sind gesetzliches Zahlungsmittel, aber Artikel 11 der Verordnung 974/98 setzt eine Grenze: Außer der …
- Eine Aktie ist kein Wettschein, sondern ein Stück Firma.
Die Aktie verbrieft einen Anteil am Grundkapital einer Aktiengesellschaft: Stimmrecht in der Hauptversammlung, Anspruch …
- 48 Stunden, 11 Stunden, 4 Wochen: die drei Zahlen deines Arbeitsschutzes.
Die EU-Arbeitszeitrichtlinie 2003/88 setzt Untergrenzen für alle Mitgliedstaaten: höchstens 48 Wochenstunden inklusive …
- Ab 60 Minuten Verspätung bekommst du ein Viertel zurück.
Die EU-Fahrgastrechte-Verordnung 2021/782 schreibt vor: Bei 60 bis 119 Minuten Verspätung stehen dir 25 Prozent des …
- Im ersten Jahr muss der Händler beweisen, nicht du.
Wer einen Mangel reklamiert, müsste eigentlich beweisen, dass er von Anfang an da war. Die EU-Warenkaufrichtlinie dreht …
- Steht das falsche Wort auf dem Button, gibt es keinen Vertrag.
Bei Bestellungen im Netz muss die Schaltfläche gut lesbar „zahlungspflichtig bestellen“ heißen oder eine gleich …
- Der Mindestlohn stieg, die Jobs verschwanden nicht.
Am 1. April 1992 hob New Jersey den Mindestlohn von 4,25 auf 5,05 Dollar. David Card und Alan Krueger befragten 410 …
- Dein neuer Kühlschrank wurde über Nacht schlechter – auf dem Papier.
Am 1. März 2021 ersetzte die EU die ausgefranste Skala mit A+++ durch eine klare Reihe von A bis G, zuerst bei …
- 250, 400 oder 600 Euro – unabhängig davon, was dein Ticket kostete.
Die EU-Verordnung 261/2004 staffelt die Ausgleichszahlung nach Entfernung: 250 Euro bis 1.500 km, 400 Euro bis 3.500 …
- Ein Shop darf dich nicht wegen deines Wohnorts wegschicken.
Seit dem 3. Dezember 2018 verbietet die EU-Geoblocking-Verordnung Händlern, dich wegen Staatsangehörigkeit oder …
- Garantie ist freiwillig. Gewährleistung schuldet dir jeder Händler.
Die EU-Warenkaufrichtlinie verpflichtet den Verkäufer zwei Jahre lang, für Mängel einzustehen, die schon bei der …
- Das Kürzel GmbH sagt dir, wessen Geld im Risiko steht.
Eine GmbH braucht 25.000 Euro Stammkapital, von denen bei der Anmeldung mindestens 12.500 Euro eingezahlt sein müssen. …
- Schlechtes Geld verdrängt gutes – aber nur mit staatlichem Zwangskurs.
Zirkulieren zwei Geldsorten zu einem gesetzlich festgelegten Verhältnis, verschwindet die wertvollere aus dem Umlauf …
- Wer hinter einer Firma steckt, kannst du seit 2022 gratis nachlesen.
Seit dem 1. August 2022 sind Abrufe aus Handels-, Genossenschafts-, Partnerschafts- und Vereinsregister ohne …
- Wie zwei Fremde über 10.000 Kilometer Handel treiben.
Beim Dokumentenakkreditiv gibt die Bank des Importeurs ein Zahlungsversprechen ab. Der Exporteur verschickt die Ware …
- Wie du einen Geldschein in drei Handgriffen prüfst.
Die EZB fasst die Prüfung als FÜHLEN, SEHEN, KIPPEN zusammen: Fühlen heißt das ertastbare Relief im Druck. Sehen meint …
- Wie du ausrechnest, ab welchem Stück ein Produkt Geld bringt.
Ziehe von deinem Verkaufspreis nur die variablen Kosten pro Stück ab – das Ergebnis ist der Deckungsbeitrag. Teile die …
- Wie eine 500 Jahre alte Technik Rechenfehler selbst findet.
In der doppelten Buchführung landet jeder Vorgang auf mindestens zwei Konten: einmal im Soll, einmal im Haben. Beide …
- Wie ein Bauer im Frühjahr den Herbstpreis festzurrt.
Ein Future ist ein börslich standardisierter Vertrag über Menge, Qualität und Liefertermin. Wer die Ernte verkauft …
- Wie das Geld einer pleitegegangenen Firma verteilt wird.
Zuerst wird ausgesondert, was der Firma gar nicht gehört. Dann bedienen sich absonderungsberechtigte Gläubiger aus …
- Wie du ein Online-Abo mit zwei Klicks beendest.
Wer Dauerverträge online abschließen lässt, muss laut § 312k BGB eine Schaltfläche „Verträge hier kündigen“ anbieten …
- Wie die Mehrwertsteuer durch fünf Firmen läuft und nur einmal wirkt.
Jede Stufe der Kette schlägt Mehrwertsteuer auf ihren Verkaufspreis, zieht aber die selbst gezahlte Steuer als …
- Wie ein kleiner Blechschaden jahrelang nachwirkt.
In der Kfz-Versicherung steigst du für jedes schadenfreie Jahr eine Schadenfreiheitsklasse hinauf, und dein …
- Wie dein Rentenbeitrag noch im selben Monat ausgegeben wird.
Im Umlageverfahren wird nichts angespart: Die Beiträge der Erwerbstätigen fließen direkt an die heutigen Rentner, im …
- Ein Anbieter darf keine IBAN aus einem bestimmten Land verlangen.
Artikel 9 der SEPA-Verordnung 260/2012 verbietet die IBAN-Diskriminierung: Wer Überweisungen annimmt oder Lastschriften …
- Drei Buchstaben entscheiden, wem die Ware im Sturm gehört.
Die Incoterms der Internationalen Handelskammer, aktuell in der Fassung 2020, fassen elf Klauseln zusammen. Sie regeln …
- Die Gehaltserhöhung gleicht die Inflation aus – der Staat kassiert trotzdem mehr.
Steigen die Löhne mit der Inflation, aber die Eckwerte des progressiven Steuertarifs bleiben stehen, rutschst du in …
- Kein EU-Land darf unter 15 Prozent Mehrwertsteuer gehen.
Die Mehrwertsteuersystemrichtlinie 2006/112 lässt jedem Mitgliedstaat seinen eigenen Satz, zieht aber einen Boden ein …
- Meistbegünstigung klingt nach Privileg und heißt Gleichbehandlung.
Nach Artikel I des GATT muss ein WTO-Mitglied jeden Handelsvorteil, den es einem Land gewährt, sofort allen anderen …
- Die EU-Mindestlohnrichtlinie nennt keinen einzigen Euro-Betrag.
Die Richtlinie (EU) 2022/2041 schreibt keinen europaweiten Mindestlohn vor. Sie verlangt Verfahren: Länder mit …
- Warum gute Gebrauchtwagen den Markt verlassen.
George Akerlof zeigte 1970: Wenn nur der Verkäufer die Qualität kennt, zahlen Käufer nur einen Durchschnittspreis. Für …
- Die Auktion zu gewinnen ist ein Hinweis, zu viel geboten zu haben.
Wenn alle denselben unbekannten Wert schätzen, gewinnt der Optimist mit der höchsten Schätzung. Genau deshalb liegt der …
- Eine Gehaltserhöhung kann dich nicht in ein Minus stürzen.
Der Grenzsteuersatz gilt nur für den nächsten verdienten Euro, nicht für dein ganzes Einkommen. Ein Zonentarif …
- Ein Streichquartett braucht heute genauso lange wie vor 200 Jahren.
William Baumol beschrieb 1966: In Branchen, deren Produktivität kaum steigt, müssen die Löhne trotzdem mitziehen, sonst …
- Beim Durchschnittseinkommen genügt ein Milliardär im Raum.
Das arithmetische Mittel addiert alle Werte und teilt; ein einziger Ausreißer zieht es weit nach oben. Der Median ist …
- Versicherung sagt nicht voraus, wen es trifft – nur wie viele.
Das Gesetz der großen Zahlen besagt: Je öfter ein Zufallsvorgang wiederholt wird, desto näher liegt die beobachtete …
- Wer eine Steuer überweist, sagt nichts darüber, wer sie trägt.
Die Steuerinzidenz unterscheidet den Zahler laut Gesetz vom tatsächlichen Träger. Ob eine Steuer beim Käufer oder …
- Warum niemand freiwillig für den Leuchtturm zahlt.
Öffentliche Güter haben zwei Eigenschaften: Niemand lässt sich von der Nutzung ausschließen, und die Nutzung des einen …
- Die Zwei-Quartale-Regel ist eine Faustregel, keine Definition.
Populär gilt eine Wirtschaft als in Rezession, wenn das reale BIP zwei Quartale in Folge schrumpft. In den USA …
- Dein Handytarif gilt seit 2017 in der halben Nachbarschaft Europas.
Seit dem 15. Juni 2017 dürfen Anbieter innerhalb von EU und EWR keine Roaming-Aufschläge mehr verlangen: Anrufe und …
- Auch deine Versicherung hat eine Versicherung.
Rückversicherer übernehmen Teile der Risiken von Erstversicherern. Das dämpft Großschäden wie Stürme oder Erdbeben …
- Die Rendite kommt vom nächsten Anleger, nicht vom Geschäft.
Beim Ponzi-System stammen Auszahlungen aus den Einlagen neuer Kunden, nicht aus Erträgen. Solange mehr hereinkommt als …
- Der Staat verdient daran, dass du Bargeld hältst.
Seigniorage heißt der Gewinn aus der Ausgabe von Zentralbankgeld. Er entsteht nicht aus Papier gegen Nennwert, sondern …
- Zehn Arbeiter, 48.000 Nadeln – allein schafften sie kaum zwanzig.
Adam Smith beschrieb 1776 eine Stecknadelmanufaktur: Der Herstellungsweg war in etwa 18 Handgriffe zerlegt, zehn Leute …
- „Gebühr bei Kartenzahlung“ ist bei den üblichen Karten unwirksam.
§ 270a BGB erklärt Vereinbarungen für unwirksam, die dir ein Entgelt für SEPA-Überweisung, SEPA-Lastschrift oder …
- Ein Paket, das du nie bestellt hast, kostet dich nichts.
Liefert ein Unternehmen dir unbestellt Waren oder erbringt Leistungen, entsteht laut § 241a BGB kein Anspruch gegen …
- Manche Dinge verkaufen sich besser, wenn sie teurer werden.
Bei Veblen-Gütern steigt die Nachfrage mit dem Preis, weil der Preis selbst das Produkt ist: Er signalisiert Status. …
- Bei 40 Euro Schaden klagt keiner – zu zehntausenden schon.
Die EU-Verbandsklagerichtlinie 2020/1828 lässt qualifizierte Einrichtungen, meist Verbraucherverbände, im Namen vieler …
- Vergisst der Shop die Belehrung, hast du ein Jahr Zeit.
Die EU-Verbraucherrechte-Richtlinie gibt dir bei Online- und Haustürkäufen 14 Tage Widerrufsrecht, gerechnet ab dem …