Wie Statistiker aus tausenden Preisen eine einzige Inflationszahl machen.
Statistikämter erfassen monatlich die Preise hunderter Waren und Dienstleistungen, von Brot bis Friseur. Jedes Produkt bekommt ein Gewicht danach, wie viel Haushalte dafür ausgeben. Der gewichtete Durchschnitt heißt Verbraucherpreisindex; die EU-weit vergleichbare Version ist der HVPI, den die EZB als Maßstab nutzt. Deine persönliche Inflation weicht davon ab, je nachdem, was du kaufst.
Nützlich: Wer viel Miete und Lebensmittel zahlt, spürt oft eine höhere Inflation als die amtliche Zahl.
Quelle: de.wikipedia.org