Das Gefühl, gleich als Schwindler aufzufliegen, ist erstaunlich verbreitet.
1978 beschrieben Pauline Clance und Suzanne Imes das Impostor-Phänomen an 150 erfolgreichen Frauen: Sie hielten ihre Leistungen für Glück oder Täuschung, trotz Abschlüssen und Auszeichnungen. Eine Übersichtsarbeit von 2020 mit 62 Studien fand je nach Gruppe 9 bis 82 Prozent Betroffene, Männer wie Frauen. Es ist keine Diagnose, sondern ein Denkmuster: Erfolg wird abgewertet, Fehler überbewertet.
Nützlich: Wenn alle um dich herum kompetenter wirken, siehst du nur ihre Außenseite und deine Innenseite.
Quelle: doi.org