Deine Nervosität ist viel unsichtbarer, als du denkst.
Gilovich, Savitsky und Medvec zeigten 1998: Menschen überschätzen deutlich, wie gut andere ihre inneren Zustände erkennen. Lügner glaubten, ihre Lüge sei fast jedem aufgefallen; tatsächlich lagen die Beobachter kaum über Zufall. Eine Folgestudie von 2003 fand dasselbe bei Vorträgen: Redner hielten sich für sichtbar nervös, das Publikum bemerkte wenig davon.
Nützlich: Vor einem Auftritt reicht der Gedanke: Die anderen sehen viel weniger von meinem Zittern, als ich spüre.
Quelle: doi.org