Nachts siehst du schwache Sterne nur, wenn du wegschaust.
Deine Netzhaut trägt rund 120 Millionen Stäbchen für Dämmerung und etwa 6 Millionen Zapfen für Farbe und Schärfe. In der Sehgrube, dem Punkt der schärfsten Sicht, sitzen praktisch nur Zapfen – Stäbchen fehlen dort. Astronomen nutzen deshalb das indirekte Sehen und schauen bewusst leicht daneben.
Nützlich: Ein schwacher Lichtpunkt verschwindet, sobald du ihn direkt fixierst – und kommt seitlich zurück.
Quelle: en.wikipedia.org