Chili ist kein Geschmack, sondern ein Fehlalarm.
Der Rezeptor TRPV1 auf Schmerznerven öffnet sich ab etwa 43 Grad Celsius – und ebenso bei Capsaicin aus Chili oder bei Säure. Dein Gehirn bekommt also das Signal „heiß“, obwohl sich im Gewebe nichts erwärmt. Bei längerem Kontakt wird der Rezeptor unempfindlich, weshalb Capsaicin auch betäubend wirken kann.
Nützlich: Schärfe gehört zum Schmerzsystem, nicht zu den fünf Geschmacksqualitäten.
Quelle: en.wikipedia.org