Fluorid repariert Zahnschmelz – aber nur an der Oberfläche.
Zahnschmelz besteht aus Hydroxylapatit. Fluorid aus Zahnpasta baut sich in angelöste Stellen ein und bildet Fluorapatit, das erst bei niedrigerem pH-Wert (etwa 4,5 statt 5,5) aufgelöst wird. Beginnende Karies kann so wieder aushärten. Der starke Kariesrückgang in Industrieländern seit den 1970ern wird vor allem der flächendeckenden Nutzung fluoridierter Zahnpasta zugeschrieben.
Nützlich: Darum: nach dem Putzen nur ausspucken, nicht kräftig ausspülen – Fluorid soll bleiben.
Quelle: doi.org