Luftnot entsteht nicht durch Sauerstoffmangel.
Der Drang zu atmen kommt vor allem von Kohlendioxid: Chemorezeptoren im Hirnstamm messen, wie CO2 den pH-Wert deiner Rückenmarksflüssigkeit senkt, und lösen bei steigenden Werten den Atemreiz aus. Sauerstoff spielt erst bei stark abgesunkenen Werten eine Rolle. Deshalb fühlt sich Luftanhalten schon unangenehm an, bevor Sauerstoff wirklich knapp ist.
Nützlich: Das erklärt, warum Hyperventilieren vor dem Tauchen gefährlich ist: Es dämpft den Warnreiz, nicht den Sauerstoffverbrauch.
Quelle: en.wikipedia.org