Im Schlaf spült dein Gehirn sich selbst durch.
Das Hirngewebe selbst hat keine Lymphgefäße. Stattdessen pumpt das Gehirn Hirnwasser durch das Gewebe und schwemmt Abfallstoffe aus, das glymphatische System. 2013 zeigten Versuche an Mäusen: Im Schlaf weitet sich der Raum zwischen den Zellen um rund 60 Prozent, und Beta-Amyloid, ein Eiweißabfall, wurde etwa doppelt so schnell abtransportiert wie im Wachzustand.
Nützlich: Ein Grund, warum Schlaf nicht nur Erholung ist, sondern aktive Wartung.
Quelle: doi.org