Vietnamesisch schreibt man mit lateinischen Buchstaben, dank Jesuiten.
Vietnam schrieb über Jahrhunderte mit chinesischen Zeichen und dem daraus entwickelten Chữ Nôm. Ab 1620 begannen portugiesische und italienische Jesuiten, die Sprache lateinisch zu notieren; Alexandre de Rhodes druckte 1651 in Rom ein Wörterbuch. Zwei Jahrhunderte blieb die Schrift auf Katholiken beschränkt, bis die französische Verwaltung sie 1910 durchsetzte. Heute: 29 Buchstaben, 5 Tonzeichen.
Nützlich: Wenn du Vietnamesisch liest, siehst du portugiesische Rechtschreibgewohnheiten aus dem 17. Jahrhundert.
Quelle: en.wikipedia.org