Früher war eine Stunde im Sommer länger als im Winter.
Bis ins Spätmittelalter teilten Europäer den Tag zwischen Sonnenaufgang und -untergang in zwölf Stunden, egal wie lang er war. Eine Sommerstunde in Rom dauerte gut 75 Minuten, eine Winterstunde nur etwa 45. Erst die mechanischen Räderuhren des 14. Jahrhunderts, die gleichmäßig tickten, setzten Stunden gleicher Länge durch.
Nützlich: Sogar die Zeiteinheit, in der du denkst, ist eine Erfindung mit Datum.
Quelle: en.wikipedia.org