Antike Statuen waren knallbunt, nicht weiß.
Griechische und römische Marmorstatuen waren ursprünglich bemalt: rote Lippen, blaue Gewänder, vergoldete Haare. Die Farbe verwitterte über Jahrhunderte, und die Renaissance hielt den nackten Marmor für das Ideal. Mit UV-Licht und Pigmentanalysen rekonstruieren Forscher heute die Originalfarben; die Wanderausstellung „Bunte Götter“ zeigt seit 2003 solche Nachbildungen.
Nützlich: Was du als „klassisch schlicht“ empfindest, ist oft nur der Rest, den die Zeit übrig ließ.
Quelle: en.wikipedia.org