Nikotin passt in ein Schloss, das für etwas anderes gebaut wurde.
Dein Gehirn nutzt den Botenstoff Acetylcholin für Aufmerksamkeit und Muskelbefehle. Nikotin ähnelt ihm so stark, dass es dieselben Rezeptoren aktiviert, die deshalb „nikotinisch“ heißen. Nach dem Inhalieren erreicht es das Gehirn in rund 10 bis 20 Sekunden und löst dort unter anderem eine Dopamin-Ausschüttung aus. Bei Dauerreiz baut das Gehirn zusätzliche Rezeptoren ein, was den Bedarf erhöht.
Nützlich: Die Geschwindigkeit ist Teil des Problems: Je schneller ein Stoff das Gehirn erreicht, desto stärker die Kopplung an die Gewohnheit.
Quelle: en.wikipedia.org