Warum dir nach dem Drehen erst beim Stehenbleiben schwindlig wird.
Die Flüssigkeit in den Bogengängen deines Innenohrs ist träge. Beginnst du dich zu drehen, bleibt sie kurz zurück und biegt Sinneshärchen: Signal „Drehung“. Nach etwa 10 bis 20 Sekunden gleichmäßiger Drehung dreht sie mit, das Signal verstummt. Stoppst du jetzt, fließt die Flüssigkeit weiter und biegt die Härchen in die Gegenrichtung. Dein Ohr meldet eine Drehung, die es nicht gibt.
Nützlich: Balletttänzer fixieren beim Drehen deshalb einen Punkt („Spotting“): Die Augen überstimmen das Ohr.
Quelle: en.wikipedia.org