Wie Gutenbergs Presse funktionierte und was sie wirklich Neues brachte.
Bewegliche Lettern gab es in China und Korea schon vorher. Gutenbergs Trick um 1440 war das Handgießinstrument: Ein Stahlstempel prägt einen Buchstaben in Kupfer, in diese Matrize gießt du Bleilegierung, und in Sekunden hast du eine identische Letter. Dazu kamen ölhaltige Farbe, die an Metall haftet, und eine Spindelpresse nach dem Vorbild von Weinpressen. So entstanden 3.600 Seiten am Tag.
Nützlich: Die eigentliche Erfindung ist oft nicht das Produkt, sondern das Werkzeug, das es massenhaft macht.
Quelle: en.wikipedia.org