Die Falle, Geschichte als Weg zu uns selbst zu lesen.
1931 kritisierte der Historiker Herbert Butterfield die „Whig-Geschichtsschreibung“: Erzählungen, in denen alles Frühere nur Vorstufe zur Gegenwart ist und Menschen in „Fortschrittliche“ und „Bremser“ sortiert werden. Das Problem: Die Beteiligten kannten das Ende nicht, und viele Wege, die damals offenstanden, verschwinden aus so einer Geschichte. Die Gegenwart wird zum Maßstab, statt Ergebnis von Zufällen zu sein.
Nützlich: Wenn eine Erzählung glatt auf die Gegenwart zuläuft, such die Abzweigungen, die sie weglässt.
Quelle: en.wikipedia.org