Wie Archäologen einem Knochen sein Alter ansehen.
Lebewesen nehmen ständig das radioaktive Kohlenstoff-Isotop C-14 auf. Mit dem Tod stoppt der Nachschub, und C-14 zerfällt mit einer Halbwertszeit von 5.730 Jahren. Misst du, wie viel davon in Holz, Knochen oder Stoff übrig ist, kennst du das Sterbedatum, bis etwa 50.000 Jahre zurück. Willard Libby entwickelte die Methode 1949 und bekam dafür 1960 den Chemie-Nobelpreis.
Nützlich: Für Steinwerkzeuge funktioniert das nicht: Datiert wird immer nur, was einmal gelebt hat.
Quelle: en.wikipedia.org